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Am 3. Mai absolvierten die Feuerwehren des Brixentales ( Kirchberg, Brixen, Westendorf und Hopfgarten) erstmals eine Großübung im Tunnel der neuen Umfahrung von Brixen. Da dieser neue Abschnitt der Brixentaler Bundesstraße mit 10. Mai eröffnet wird, wurden Rettung und Feuerwehr eingeladen, das Bauwerk kennen zu lernen und eine umfangreiche Übung im (noch verkehrsfreien) Tunnel abzuhalten.
Nach einer ausführlichen Besichtigung unter Führung von Bauleiter Ing. Martin Außerlechner begann eine technische Übung im längeren der beiden Tunnels (1.268 Meter lang). Die Wehren von Hopfgarten und Kirchberg, welche mit Bergescheren ausgerüstet sind, wurden zur Unterstützung bei einem, von der Brixner Feuerwehr vorbereiteten Autounfall gerufen. Mehrere verletzte Personen waren aus den Fahrzeugen zu bergen und der Rettung, welche ebenfalls mit einer starken Einheit vertreten war, zu übergeben. Auch der ÖAMTC Notarzthubschrauber „Christophorus 4“ aus Kitzbühel war mit seiner Mannschaft zur Stelle.
Pünktlich zum Mittagessen war die erste Übung zu Ende und die Feuerwehren machten sich auf zum Brixner Zeughaus um eine Stärkung einzunehmen. Es wurde ein Wiener Schnitzel mit kartoffelsalat auf Kosten des Landes Tirol serviert. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals recht herzlich für diese Einladung bedanken!
Gegen 13:00 Uhr war es so weit und die Brandübung im Tunnel stand auf dem Programm. Auch diese fand im selben Tunnel ( Portal OST ) statt. Mit mehreren Nebelgeräten wurde der Tunnel „verraucht“ um einen Fahrzeugbrand zu simulieren. Wir haben uns für derartige Notfälle mit neuen Atemschutzgeräten ausgerüstet. Mit diesen neu gekauften Geräten ist es den Atemschutzträgern nun möglich über eine Stunde am Einsatzobjekt zu bleiben. Mit Hilfe der Tunnelentlüftung konnte das Objekt innerhalb kurzer Zeit rauchfrei gemacht werden.
Beobachtet wurden die Übungen von Feuerwehr- und Rettungsfunktionären, sowie von Dipl. Ing. HR. Martin Aschaber von der Landesbaudirektion Tirol und vom Katastrophenreferenten der BH Kitzbühel, Nico Lengauer.
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