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Geschrieben von: Egger Thomas
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Dienstag, den 20. November 2007 um 21:57 Uhr |
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Einen besonderen Stellenwert bei der Feuerwehr stellt der Bereich Bergeausrüstung dar. Hydraulische Rettungsgeräte werden zur bestmöglichen Bergung und Rettung von eingeklemmten Personen in Unglücksfällen eingesetzt. Die typische Verwendung ist der technische Einsatz bei einem Verkehrsunfall. Bei diesen Geräten handelt es sich wie schon erwähnt um Spezialgeräte, dass heißt, dass diese auch nur durch geeignete Fachkräfte bedient werden können.
Die Feuerwehr Kirchberg in Tirol verfügt über einen Bergescherensatz von der Firma Weber. Die Rettungsgeräte funktionieren hydraulisch, das heißt, dass Öl unter großem Druck die Kolben in den Hydraulikzylindern bewegt.
Mit diesen hydraulischen Geräten hat man die Möglichkeit das Fahrzeugblech „aufzuschneiden“ (Bergeschere), zu „spreizen“ (Spreizer) bzw. auch hat man auch die Chance das Fahrzeug etwas zu strecken (Rettungszylinder) um Platz für den Verletzten zu schaffen.
Dies sind nur ein paar wenige Geräte, die der Bergescherensatz enthält. Außerdem wurde die jeweilige Funktion nur sehr oberflächlich erläutert. Es ist also nicht alles so einfach wie beschrieben ;-)
Untergebracht ist diese Bergeeinheit in unserem TLFA 3000. Über ein tragbares Motorpumpenaggregat (im Bild rechts oben) werden die Geräte über Schläuche unter Druck gesetzt.
Pedalschneider
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Pedalschneider: mit ihm werden Teile wie Pedale oder Lenkräder durchtrennt, wenn zusätzlicher Raum geschaffen werden muss. |
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Bergeschere
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Bergeschere: mit ihr werden die restlichen Schneidarbeiten erledigt. Durchgetrennt werden z.B. A- oder B-Säule am PKW, diverse Bleche etc. |
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Spreizer
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Spreizer: dient zum Auseinanderspreizen von deformierten oder verklemmten Teilen wie Autotüren oder zum Wegdrücken und Quetschen von Wrackteilen. Mit Ketten können auch Objekte zusammengezogen werden. |
Rettungszylinger
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Zylinder im Einsatz
Rettungszylinder: diese werden verwendet, um Fahrzeugteile wegzudrücken (siehe Bild) |
Weiters muss ein Fahrzeug beim „Schneiden“ gesichert werden, um Bewegungen des Wracks während des Einsatzes (bedingt durch die wirkenden Kräfte) zu vermeiden und den Verletzten zu schonen. Dies erfolgt in der Regel durch Unterbauen des Fahrzeugs. Dabei wird Material unter den Fahrzeugrahmen gelegt. Dafür sind vorgesehen:
- Unterbaukeile: (in der Übersicht neben dem Aggregat) diese sind nahezu stufenlos höhenverstellbar einsetzbar (jede farbige Lage ist einzeln verschiebbar). Zusätzliches Material ( auch „Pölzholz“ genannt ) ist im LFA-B „Pumpe 1“ mitgeführt
Weiters in der Übersicht zu sehen ist:
- Nageleisen („Geißfuß“): mit ihm werden beim Fahrzeug erste kleine Spalte geöffnet, in diese der Spreizer dann eingesetzt werden kann.
- Bolzenschneider: zum Durchtrennen kleiner Teile aus Metall
- Glassäge: damit wird die Windschutzscheibe durchschnitten.
- Klebeband: wird zum Abkleben von Scheiben verwendet, welche eingeschlagen werden müssen ( um Splitterflug zu vermeiden).
- Batteriezange: damit werden die Kabel an der Batterie durchtrennt, um elektrische Spannungen auszuschalten.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Dezember 2009 um 13:18 Uhr |