Kaminbrand Einfamilienhaus

Am 23.06.2011 wurde die Feuerwehr zuerst mittels Stiller Alarmierung zu einem Gebäudebrand eines Einfamilienhauses gerufen. Da jedoch genau zu dieser Zeit der Brixentaler Antlaßritt stattgefunden hat, wurden die Teilnehmer und Zuschauer zusätzlich durch die Sirene auf den Feuerwehreinsatz aufmerksam gemacht. Durch diesen Schachzug konnte die Mitglieder zügiger zum Gerätehaus und von dort zum Einsatzobjekt gelangen. Bei Ankunft trat schon starker Rauch aus allen Ecken des Hauses aus.

 

 

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Brandverletzungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Egger Thomas   
Sonntag, den 25. Mai 2008 um 18:15 Uhr
Überblick
  Allgemeines zu Brandverletzungen
Verbrennung 1. Grades
Verbrennung 2. Grades
Verbrennung 3. Grades
Sofortmaßnahmen

 

 

 

Allgemeines zu Brandverletzungen

Die schmerzhaftesten äußeren Verletzungen sind Verbrennungen. Verbrennungen und Verbrühungen sind durch hohe Temperaturen verursachte schwere Schädigungen der Haut und tieferliegenden Gewebeschichten mit nachhaltigen negativen Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Diese können durch heiße Flüssigkeiten (Verbrühung), Dämpfe oder Gase, Flammeneinwirkung und Explosionen, starke Sonneneinstrahlung ( Sonnenbrand ), elektrischen Strom oder Reibung entstehen. Bei der Verbrennung werden primär Haut und Schleimhaut geschädigt. Davon abzugrenzen ist die Kälteverbrennung, eine Sonderform der Erfrierung die lokal mit der Verbrennung vergleichbare Schäden verursacht.
 

Ab 10 Prozent Verbrennung der Körperoberfläche besteht Lebensgefahr!!!


Durch großflächige Verbrennungen besteht Lebensgefahr durch:

  • Verbrennungsschock
  • Verbrennungskrankheit
  • Infektion

Die Gefahr einen Schock zu erleiden liegt bei Kindern ab 5 Prozent und bei Erwachsenen ab 10 Prozent verbrannter Körperoberfläche!

Die Beurteilung der Schwere einer Verbrennung richtet sich nach dem Verbrennungsgrad und der Größe der verbrannten Körperoberfläche.

 
Handregel: Handfläche ist 1%

Verbrennungen werden in drei Schweregrade eingeteilt:

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Verbrennung 1. Grades


 

Bei einer Verbrennung ersten Grades sind nur die obersten Hautschichen betroffen und die Haut ist angeschwollen und stark gerötet. Durch die Reizung der oberflächlichen Hautnerven ist dieser Verbrennungsgrad sehr schmerzhaft.

 

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Verbrennung 2. Grades


 

Bei der Verbrennung zweiten Grades sind bereits tiefere Hautschichten betroffen. Häufig bilden sich Brandblasen durch Absonderung von Gewebeflüssigkeit zwischen Ober- und Unterhaut. Oberflächlich werden starke Schmerzen und tiefergehend leichte Spannungen wahrgenommen

 

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Verbrennung 3. Grades


 

Bei der Verbrennungen dritten Grades sind alle Schichten der Haut samt Drüsen und Nervenenden verbrannt. Das verbrannte Gewebe kann schneeweiß, aber auch bräunlich-schwarz sein ( Verkohlung ). Da die Hautnerven stark geschädigt sind, schmerzen solche Wunden kaum.

 

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Sofortmaßnahmen

 

  • Einmalhandschuhe für Selbstschutz
  • Handwarmes - nicht zu kaltes - Wasser!
    Am besten mit Leitungswasser ca. 15 Minuten kühlen, bis die Schmerzen etwas nachlassen
  • Kleidung vorsichtig entfernen
  • An der Haut klebende Kleidungsstücke nicht entfernen
  • Keimfreie Wundauflage, nach Möglichkeit aluminisiert ( zB.: Almulin )
  • Schockbekämpfung
    Sollte der Betroffene bewusstlos werden, gelten die Basismaßnahmen der Ersten Hilfe ( Stabile Seitenlage , Wiederbelebung ).
  • Rettung rufen: 144

 

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Dezember 2009 um 16:33 Uhr