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Am Dienstag, 15. Jänner 2008 wurde die Feuerwehr Kirchberg um 20.35 Uhr von der BAZ Kitzbühel über Personenrufempfänger zu einen Brand am Mittleren Sonnberg 4 gerufen. Das Objekt liegt gut einsehbar etwas außerhalb des Ortes auf einer Höhe von ca. 1.100 Metern. Schon bei der Anfahrt zum Gerätehaus war die besagte Gegend hell erleuchtet, das Anwesen brannte bereits lichterloh.
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| Gehöft in Flammen "Vordertristal" 15.01.2008 |
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Alarmierung
Am Dienstag, 15. Jänner 2008 wurde die Feuerwehr Kirchberg um 20.35 Uhr von der BAZ Kitzbühel über Personenrufempfänger zu einen Brand am Mittleren Sonnberg 4 gerufen. Das Objekt liegt gut einsehbar etwas außerhalb des Ortes auf einer Höhe von ca. 1.100 Metern. Schon bei der Anfahrt zum Gerätehaus war die besagte Gegend hell erleuchtet, das Anwesen brannte bereits lichterloh.
Nachalarmierung
Die Feuerwehr Kirchberg rückte umgehend mit dem gesamten Fuhrpark (7 Fahrzeuge) zum Brandobjekt aus und lies sofort die Nachbarfeuerwehren Kitzbühel, Brixen im Thale und Aschau bei Kirchberg nachalarmieren.
Einsatzmassnahmen
KDO Kirchberg mit ABI Wolfgang Hechenberger traf als erstes Fahrzeug am Brandort ein, nach kurzem Lagescheck von Hechenberger wurde TLF 3000 Kirchberg angewiesen, vorrangig das Nachbarobjekt (Hintertristalhof) zu schützen. Bei diesen Anwesen war die Holzverschalung an der Tenne bereits angesengt, die Fensterscheiben in Parterre und erstem Stock von der enormen Hitze schon zersprungen. Zum Glück war das Pappdach mit Schnee bedeckt. Mit 2 HD wurde der gefährdete Bereich gekühlt. Inzwischen hatte LAST Kirchberg eine TS an einem Ober dem Brandobjekt gelegenem Ferienhaus mit überdachten, beheizten Freischwimmbad in Stellung gebracht, damit konnte mit 1B und 2 C Rohren ein erster Löschangriff auf den Wirtschaftstrakt vorgenommen werden. Zwischenzeitlich waren auch die TLF der Nachbarfeuerwehren am Brandort, Diese konzentrierten sich mit Löschangriffen auf vorderen Bereich des zur Gänze aus Holz gebauten Anwesens, das inzwischen vom Parterre bis zum Dachbereich in Vollbrand stand. Die restlichen Mannschaften waren damit beschäftigt, vom Tal herauf Löschleitungen zu legen. LF Kirchberg und LF Aschau hatten die Ansaugstellen am sogenannten Wehrbach, LF Brixen förderte das Wasser von einem Hydranten bis zum 1,5 km entfernt gelegenem Brandobjekt. Für diese Leitungen benötigte man 7 TS. Nachdem diese Leitungen standen und so eine Wasserversorgung gesichert war, konnte man mit umfassenden Löschangriffen beginnen, die letztlich Erfolg zeigten und der Brand nach ca. 3 Stunden eingedämmt war.
Einsatzende
Nach und nach konnten die Nachbarfeuerwehren nun abgezogen werden, auch ein Teil der Mannschaft der Feuerwehr Kirchberg rückte gegen 02.00 Uhr ins Gerätehaus ein. Die restliche Mannschaft war mit Nachlösch und Aufräumarbeiten noch bis 10.00 Uhr Vormittag beschäftigt. Danach rückte man ins Gerätehaus ein, wo noch ein mehrstündiger Reinigungseinsatz von Material und Fahrzeugen getätigt werden musste.
Brandursache
Der Hof war zum Zeitpunkt des Brandausbruches unbewohnt, es befand sich auch kein Vieh im Stall.
Zur Brandursache wurde von den Brandermittlern definitiv Brandstiftung festgestellt.
Eingesetzte Mannschaft und Geräte:
F.F. Kirchberg 60 Mann 7 Fahrzeuge
F.F Kitzbühel 30 Mann 4 Fahrzeuge
F.F Brixen 35 Mann 4 Fahrzeuge
F.F Aschau 29 Mann 4 Fahrzeuge
Bez. Kommando: Bez. Kdt. Bez. Kdt. Stv. BFI ABI
Polizei 4 Mann 2 Fahrzeuge
Rotes Kreuz 5 Mann 2 Fahrzeuge
Insgesamt standen 154 Feuerwehrleute 1049 Stunden im Einsatz.
Bericht: Unterberger Erich
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