|
Wohnungsbrand Seestrasse 22 |
|
|
|
|
Geschrieben von: Egger Thomas
|
|
Mittwoch, den 17. November 2010 um 00:00 Uhr |
|
Am Mittwoch, den 17.11.2010, ging gegen 12:22 Uhr bei der Feuerwehr Kirchberg die Alarmmeldung „Gebäudebrand Wohngebäude“ ein. Ein Augenzeuge, der gerade in der Seestraße in Kirchberg unterwegs war, hörte Hilferufe aus dem ersten Stock und löste den Alarm aus .Während der Ausfahrt wurde die Meldung bestätigt und eine verletze Person gemeldet. Innerhalb von Minuten war Abschnittskommandant Wolfgang Hechenberger vor Ort...
| |
 |
| Wohnungsbrand Seestrasse 22 - 17.11.2010 |
 |
 |
|
 |
| |
| |
Einsatzdatum
|
17.11.2010 |
| |
Einsatzzeit
|
12:22 Uhr |
| |
Einsatzort:
|
Seestrasse 22, Kirchberg in Tirol |
| |
Ursache:
|
Unsachgemäßes Einheizen |
| |
Verletzte:
|
1 Verletze Personen |
| |
Mannschaftsstärke
|
37 Mann |
| |
Einsatzdauer: |
3 Stunden |
|
|
| |
|
|
Dichte Rauchschwaden und Flammen schlugen aus der Wohnung. Er habe in die Wohnung hineingerufen und auch sofort Antwort bekommen. Daraufhin hat er mit erhöhtem Risiko die Wohnung betreten und fand den Bewohner am brennenden und verrauchten Gang liegen. Wolfgang packte den nur mit einem Hemd bekleideten Mann (ansprechbar) und trug ihn ins Freie. Mit Verbrennungen an Händen und Beinen wurde der 54-jährige Kirchberger mittels Hubschrauber C4 zuerst in das KH St. Johann und dann weiter in die Uni. Klinik Innsbruck geflogen.
Zeitgleich rüsteten sich mehrere Atemschutztrupps aus und begannen den Brand zu bekämpfen. Brandursache war ein unsachgemäßer Umgang beim Einheizen des Kachelofens in Kombination mit einem Brandbeschleuniger. Eine riesige Stichflamme war die Folge und dieses griff sofort auf das umliegende brennbare Material sowie auf das Brandopfer über. Beim Betreten des ersten ATS-Trupps war bereits eine enorme Hitze spürbar und der Bereich des Kamins sowie der Gang standen bereits in Brand. Die ersten Löschversuche mittels Hochdruck (HD) zeigten sofort Früchte und der Brand konnte schnell eingedämmt werden. Für den Einsatz des Druckbelüfters und der Abkühlung des Objektes wurden die Fenster geöffnet. Dadurch wurde auch die Sicht wesentlich besser. Über Funk wurde noch ein ausständiger Hund gemeldet. Die Suche nach dem Hund erwies sich allerdings als ergebnislos. Konnte jedoch nach Einsatzende in der Nähe des Hauses gesichtet werden. Die Räume wurden letztendlich noch gelüftet und für die Brandermittler zugänglich gemacht.
|
|
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. November 2010 um 20:34 Uhr |