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Hinweis:
Auszug aus dem Wikibook "Erste Hilfe" auf http://de.wikibooks.org/wiki/Erste-Hilfe
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| Definition |
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Als Hitzeschaden wird in der Medizin eine Gesundheitsstörung bezeichnet, die durch eine für längere Zeit erhöhte Umgebungstemperatur bedingt ist. Als Folge treten oft Kreislaufprobleme auf, Hitzetod ist möglich.

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| Sofortmaßnahmen |
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Sonnenstich:
Sollte mit einigen Stunden Verzögerung nach der Sonneneinstrahlung plötzlich hohes Fieber auftreten, ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Den Patienten in den Schatten bringen, Kopf hochlagern, Runterkühlen des Kopfes mit lauwarmen feuchten Tüchern (Kälte wäre nur eine weitere Belastung für den Körper). Hitzkollaps Flachlagerung, Ruhe. Möglichst entsprechende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr jedoch nur in leichten Fällen ohne Übelkeit.
Hitzschlag:
Notarztruf; Sofortige Kühlung, z.B. durch Entfernung wärmender Kleidung, kalte Umschläge, Abkühlen von Armen und Beinen in Wasser.

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| Hitzschlag |
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Bei dem lebensgefährlichen Hitzschlag (andere Schreibweise: Hitzeschlag) steigt zusätzlich die Körpertemperatur auf über 40 °C an. Diese akute Überhitzung des Körpers führt zu einer Hirnschwellung. Symptome sind eine Körpertemperatur wie bei sehr hohem Fieber, Krämpfe, Ausbleiben der Schweißabsonderung durch akuten Wassermangel und Bewusstseinstrübung , die wie Müdigkeit und Schlaf erscheinen kann. Es kann zur Hirnschädigung kommen. Ursachen sind häufig eine körperliche Überanstrengung bei feuchter Hitze oder der Aufenthalt in überhitzten, geschlossenen Räumen.
Beachten Sie bitte die Hitzewarnungen des Wetterdienstes!

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| Hitzekollaps |
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Zu einem Hitzekollaps - auch als Hitzeerschöpfung bezeichnet - kommt es durch Flüssigkeits- und Elektrolytverlust ohne entsprechende Zufuhr von außen - und damit zu einer Abnahme des Flüssigkeitsvolumens ohne Erhöhung der Körpertemperatur (Abnahme des Blutvolumens im Kreislauf). Folge kann ein Versagen der Kreislauffunktion sein. Als Ursache sind heute meist sportliche Aktivitäten anzuführen.
Ab etwa 40 °C tritt die Gefahr des Hitzekollaps auf, der keine direkte thermische Schädigung des Körpers ist, sondern ein Versagen des Kreislaufs. Infolge der starken Erweiterung der Hautgefäße entsteht ein Missverhältnis zwischen Gefäßkapazität und zirkulierender Blutmenge, so dass es zum Blutdruckabfall und schließlich zur Bewusstlosigkeit kommt.
Dehydrationskollaps:
Verstärkt wird die Neigung zum Hitzekollaps, wenn durch Körperarbeit auch noch die Muskelgefäße erweitert werden, oder wenn durch Wasserverluste die zirkulierende Blutmenge vermindert ist.
Die kritische Grenze liegt etwa bei einem Wasserverlust von 12% des Körpergewichts.

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| Hitzekrampf |
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Ein Hitzekrampf entsteht durch den Mangel an Flüssigkeit und Mineralstoffen. Besonders bei schweren körperlichen Arbeiten durch Schwitzen. Die Symptome sind schmerzhafte Krämpfe in der belasteten Muskulatur bei normaler Körpertemperatur.
Vorbeugung:
viel Flüssigkeit trinken (keinen Alkohol), Salzgebäck in Maßen, gegebenenfalls Calcium- und Magnesiumpräparate einnehmen.

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| Sonnenstich |
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Ein Sonnenstich entsteht durch lang andauernde direkte Sonneneinstrahlung auf den Kopf und Nackenbereich. Der für diese Schädigung verantwortliche Teil der Sonnenstrahlung ist der langwellige, d. h. die Wärmestrahlung des Sonnenlichtes. Dies führt zu einer Schwellung der Hirnhaut . So gesehen ist ein Sonnenstich ein isolierter Hitzschlag des Kopfes, also ein rein thermisches Problem. Die immer wieder auftauchende Erklärung, die Hirnhautreizung entstehe durch den UV-Anteil des Sonnenlichtes, ist ein Mythos. Die UV-Strahlung kann die Haut nicht durchdringen, geschweige denn den knöchernen Schädel. Der Sonnenstich äußert sich durch Schwindel, Übelkeit, die zum Erbrechen führen kann, und Nackenschmerzen bis hin zu Nackensteifigkeit. Auch Ohrgeräusche kommen vor. Gerade bei kleinen Kindern kann intensive Sonnenbestrahlung sogar eine Hirnhautentzündung herbeiführen und auf diese Weise zum Tod führen.
Vorbeugung:
Einem Sonnenstich kann durch das Tragen einer hellen Kopfbedeckung vorgebeugt werden. Besonders gefährdet sind kleine Kinder.

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