Kaminbrand Einfamilienhaus

Am 23.06.2011 wurde die Feuerwehr zuerst mittels Stiller Alarmierung zu einem Gebäudebrand eines Einfamilienhauses gerufen. Da jedoch genau zu dieser Zeit der Brixentaler Antlaßritt stattgefunden hat, wurden die Teilnehmer und Zuschauer zusätzlich durch die Sirene auf den Feuerwehreinsatz aufmerksam gemacht. Durch diesen Schachzug konnte die Mitglieder zügiger zum Gerätehaus und von dort zum Einsatzobjekt gelangen. Bei Ankunft trat schon starker Rauch aus allen Ecken des Hauses aus.

 

 

Weiterlesen...
 
Entworfen von: Egger Thomas

Who's Online

Aktuell 19 Gäste online
Schockbekämpfung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Egger Thomas   
Sonntag, den 25. Mai 2008 um 12:16 Uhr

 

Überblick
  Allgemeines
Anzeichen eines Schocks
Erste Hilfe bei Schockpatienten
 
     


Hinweis:
Auszug aus dem Wikibook "Erste Hilfe" auf http://de.wikibooks.org/wiki/Erste-Hilfe

"http://de.wikibooks.org/wiki/Erste-Hilfe/_Schockvorbeugung"

Allgemeines

Jede Zelle des menschlichen Körpers ist auf eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen über die Blutzirkulation angewiesen. Kommt es hier zu einer Störung der Blutzirkulation reagiert der Körper mit einer Schutzreaktion und versorgt nur noch die lebenswichtigen Organe (Herz, Lunge, Gehirn) ausreichend mit Blut. Hierzu beschleunigt er den Herzschlag und verengt die Blutgefäße zur Körperperipherie und anderen Organen - man spricht von Zentralisation. Bei einer massiven Störung der Blutzirkulation, etwa einer starken Blutung, wirkt dieser Schutzmechanismus jedoch nur vorübergehend. Da die Störung nicht behoben werden kann, bleiben Körperzellen dauerhaft mit Sauerstoff unterversorgt. Organe stellen ihre Arbeit ein und der Kreislauf bricht zunehmend mit steigender Geschwindigkeit völlig zusammen. Man spricht vom Schock. Solch massive Störungen der Blutzirkulation können manigfaltige Ursachen haben, z.B. Schreck und Angst, Blut- und Flüssigkeitsverlust, allergische Reaktionen, Vergiftungen und Erkrankungen und viele mehr. Grundsätzlich gilt:

Jeder Notfall kann zum Schock führen

nach oben

Anzeichen eines Schocks

Typische Zeichen für einen sich entwickelnden Schock sind:

  • Zittern
  • Verwirrtheit, Desorientiertheit
  • unklare Äußerungen
  • Angst und Unruhe
  • blasse Haut
  • Kaltschweißigkeit
  • Frieren
  • Bewusstseinstrübung

Diese Zeichen können, müssen aber nicht immer alle gemeinsam und gleichzeitig auftreten. Meist ist das Bewusstsein in der frühen Phase noch erhalten. Aber Vorsicht die Ursache des Schocks und die Körperreaktion darauf verstärken sich gegenseitig, deshalb kann

Jeder Schock kann zum Tode führen

nach oben

Erste Hilfe bei Schockpatienten

Erste Maßnahme beim Verdacht eines Schocks ist die Suche nach noch vorhandenen Lebenszeichen. Sind Vitalfunktionen gestört sind umgehend die Maßnahmen aus den vorherigen Kapiteln zu treffen. Spätestens jetzt sollten sie einen Notruf absetzen.

Machen Sie die Atemwege frei und versuchen sie den Kreislauf des Patienten zu stabilisieren. Stillen sie etwaige Blutungen und beruhigen sie ihn. Lagern sie ihn hierzu flach auf dem Rücken liegend mit schräg hochgelagerten Beinen. Ist der Patient bereits bewusstlos, so ist er umgehend in die stabile Seitenlage zu bringen. Nun gilt es die Schockursachen zu erkennen und zu bekämpfen. Betreuen Sie ihn bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, aber lassen Sie ihn weder Essen, noch Trinken oder Rauchen. Falls möglich sollten Sie zum Wärmeerhalt auch eine Rettungsdecke unterlegen .

 

situationsgerechte Lagerungsmöglichkeit 1
situationsgerechte Lagerungsmöglichkeit 2

 

Weitere Lagerungen siehe "Übersicht Lagerung".

nach oben

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Dezember 2009 um 16:31 Uhr