Kaminbrand Einfamilienhaus

Am 23.06.2011 wurde die Feuerwehr zuerst mittels Stiller Alarmierung zu einem Gebäudebrand eines Einfamilienhauses gerufen. Da jedoch genau zu dieser Zeit der Brixentaler Antlaßritt stattgefunden hat, wurden die Teilnehmer und Zuschauer zusätzlich durch die Sirene auf den Feuerwehreinsatz aufmerksam gemacht. Durch diesen Schachzug konnte die Mitglieder zügiger zum Gerätehaus und von dort zum Einsatzobjekt gelangen. Bei Ankunft trat schon starker Rauch aus allen Ecken des Hauses aus.

 

 

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Verhalten bei Absturz in Gruben und Schächte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Egger Thomas   
Samstag, den 29. März 2008 um 15:30 Uhr
Verhalten bei Absturz in Gruben und Schächte

 

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Die Rettung

Wenn möglich, Rettung mit Hilfe einer Leiter durchführen. Ist die abgestürzte Person bei Bewusstsein und kann sich selbst anleinen, ist auch die Rettung durch Hochziehen mit einem Seil, eventuell mittels „Leiterwinde“, rasch durchzuführen.

 

Gefahren für den Verletzten während der Bergung

Image Vorsicht beim Auf-/ Abseilen!
Eine besondere Gefährdung für die verletzte, bewusstlose Person liegt vor, wenn diese im Gurt frei hängt. Bei regungslosem Hängen im Gurt tritt der Tod durch Aufstauung des Blutes durch die Beinschleifen innerhalb kürzester Zeit (15-20 Minuten) auf!!! Daher so rasch wie möglich wieder entlasten!

Mögliche Gefahren durch zu langes (regungsloses) Hängen im Gurt

  • Thromboseerscheinungen
  • Lungen- und Hirnembolie
  • Tod

 

 

Das Abseilen zum Zweck der Hilfeleistung sollte nur von den Rettungsorganisationen (Feuerwehr, Rettung) mit dem dafür geeigneten Gerät durchgeführt werden.

 

 

Besonders kritische Situationen

Besondere Vorsicht ist bei Unfällen in Schächten, Tanks und Silos und Klärgruben geboten. Durch die gegebene Geometrie erfolgt bei fehlender Belüftung nur ein sehr schwacher bis gar kein Gasaustausch. Dadurch ergeben sich vor allem Vergiftungs- sowie Erstickungsgefahren durch Atemgifte wie:

  • Rückstände (z.B. Treibstofftanks)
  • Faulgase
  • Kohlenmono- und dioxyd
  • Methangas
  • Schwefelwasserstoff
  • Ammoniak
  • Und vieles mehr…

Achtung:
Eine nicht zu unterschätzende Gefahr bergen Weinkeller und ähnlich schlecht belüftete Räume (akuter Sauerstoffmangel, Kohlenmonoxid- bzw. Kohlendioxydbildung).

 

Besteht nur der geringste Verdacht auf eine Gefahr durch Atemgifte bei der Bergung der verletzten Person, ist zwingend auf Einsatzkräfte zu warten. Keine Rettung durchführen, Selbstschutz geht vor!

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Dezember 2009 um 18:10 Uhr