Ausflug der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg 2025

Vom 29. bis 31. August 2025 unternahmen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg einen dreitägigen Ausflug in die Bundeshauptstadt Wien. Dieser diente nicht nur als Anerkennung für die zahlreichen erfolgreich bewältigten Einsätze der vergangenen zwei Jahre, sondern auch der Erholung sowie der Stärkung der Kameradschaft.

Am Freitagmittag, den 29. August, trafen sich die Teilnehmer beim Feuerwehrhaus in Kirchberg. Gegen 12:30 Uhr starteten wir mit dem Reisebus die knapp fünfstündige Fahrt Richtung Wien. Unser erster Halt erfolgte in der Nähe von Linz, wo wir uns kurz die Beine vertreten und eine kleine Stärkung zu uns nehmen konnten. Anschließend setzten wir die Fahrt fort, bezogen unser Hotel in Wien und ließen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen im „Moses Brauhof“ sowie einer individuellen Stadterkundung bei Nacht ausklingen.

Der Samstag begann früh mit einer spannenden Führung durch die Wiener Kanalisation, inklusive einer Besichtigung des Drehorts des Filmklassikers „Der Dritte Mann“. Für jene Kameraden mit einem schwächeren Magen ging es derweil Zeitgleich zum bekannten Wiener Naschmarkt. Nach einem Mittagessen im „Heurigen Trischitz“ folgte ein besonderes Highlight: die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr Wien-Schwechat. Während einer dreistündigen Führung über das Flughafengelände und durch die Wache 1 erhielten wir detaillierte Einblicke in die beeindruckende Fahrzeugflotte und tauschten uns mit den Kollegen vor Ort über verschiedene Einsatztaktiken und Vorgehensweisen aus. Den Abend verbrachten wir gesellig im bekannten „Schweizerhaus“ am Praterstern, wo wir bei gutem Essen den Tag ausklingen ließen.

Am Sonntagmorgen traten wir die Heimreise an. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der „Zenzen Stube“ am Attersee stand zum Abschluss noch ein Besuch im Hangar 7 in Salzburg auf dem Programm.

Rückblickend lässt sich sagen, dass wir einen abwechslungsreichen, informativen und kameradschaftlichen Ausflug erleben durften, bei dem für jeden etwas dabei war. Schon jetzt darf man gespannt sein, wohin uns der nächste Ausflug im Jahr 2027 führen wird.

Technische Hilfeleistung – Ölspur | FW-D-ÖL

Am Mittwoch, den 03.09.2025, um 00:13 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung in kleiner Schleife zu einer technischen Hilfeleistung aufgrund einer Ölspur alarmiert.

Auf der B170 Brixentalstraße, im Bereich der Umfahrungsstraße Kirchberg, kam es infolge eines technischen Defekts an einem PKW zu einer großflächigen Ölspur. Nach dem Eintreffen sperrten die Einsatzkräfte den betroffenen Straßenabschnitt ab und banden die mehrere hundert Meter lange Verunreinigung mit Ölbindemittel. Dadurch konnte eine weitere Gefährdung der Umwelt verhindert werden. Anschließend wurde der Abschnitt an die Straßenmeisterei St. Johann übergeben.

Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit 7 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen, die Polizei sowie die Straßenmeisterei St. Johann in Tirol.

Brand Gastronomie | FW-A12-BRANDG

Am Dienstag, den 02.09.2025, um 03:17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung in Sammelruf und Sirene zu einem Brand in einem Gastronomiebetrieb im Ortszentrum alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Brandrauch aus dem Gebäude und Flammen waren im Bereich der Westseite sichtbar. Unverzüglich wurden unter schwerem Atemschutz erste Löschmaßnahmen eingeleitet Ziel war es, die Brandausbreitung zu stoppen und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude zu verhindern. Des Weiteren wurden im Lager befindlichen Gasflaschen lokalisiert und ins freie befördert.

Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und des Verdachts auf Brandnester in der Dachisolierung wurde der betroffene Bereich gezielt geöffnet. Zur Unterstützung der Löscharbeiten kamen mehrere C-Rohre sowie Wärmebildkameras zum Einsatz. Die Brandbekämpfung konzentrierte sich insbesondere auf den vorderen Dachbereich, in dem sich das Feuer ausgebreitet hatte.

Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten konnte um 04:21 Uhr „Brand aus“ gemeldet werden. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Druckbelüfter entraucht. Eine abschließende Kontrolle des Zwischendachbereichs erfolgte erneut mittels Wärmebildkamera, um versteckte Glutnester auszuschließen.

Das Gebäude wurde im Anschluss an die Polizei übergeben und die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg rückte wieder ins Gerätehaus ein.

Im Einsatz befanden sich:

Freiwillige Feuerwehr Kirchberg

  • 54 Einsatzkräfte
  • 6 Fahrzeuge

Weitere Feuerwehren:

  • Freiwillige Feuerwehr Kitzbühel 

Weitere Blaulichtorganisationen:

  • Polizei mit Brandermittler
  • Rettungsdienst

Gefahrguteinsatz | FW-A268-ABC

Am Mittwoch, den 13.08.2025, um 08:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung in Sammelruf und Sirene zu einem Gefahrguteinsatz am örtlichen Badesee alarmiert. Parallel dazu erfolgte die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel als Stützpunktfeuerwehr für Gefahrgut-Einsätze.

Auslöser des Einsatzes war ein technischer Defekt, der im Bereich der Poolanlage des Badesees zu einem Chlorgasaustritt führte, dabei wurden keine Personen verletzt.

Die ersten Maßnahmen der Einsatzkräfte umfassten das Evakuieren des Geländes, die großräumige Absperrung des Gefahrenbereichs, das Durchführen einer ersten Erkundung des Areals unter schwerem Atemschutz und das Vorbereiten einer Löschleitung für den nachfolgenden Gefahrgutzug. Nachdem in der Pooltechnik erhöhte Chlorgaswerte festgestellt wurden, setzten die Einsatzkräfte gezielt Wasser ein, um das ausgetretene Gas zu binden und somit eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Im Anschluss wurde ein Be- und Entlüftungsgerät zur Absaugung in den Kellerräumlichkeiten installiert.

Nach der erfolgreichen Durchführung aller Maßnahmen und einer abschließenden Kontrollmessung wurde die Einsatzstelle freigegeben und die Feuerwehren rückten wieder in ihre Gerätehäuser ein. Das Badeseeareal konnte anschließend wieder gefahrlos genutzt werden.

Im Einsatz befanden sich:

  • Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit 30 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen
  • Freiwillige Feuerwehr Kitzbühel
  • Rettungsdienst
  • Polizei

Brand MFH Dachgeschoß | FW-A2-BRANDG

Am Dienstag, den 29.07.2025, um 02:13 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung in kleiner Schleife zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Brixen im Thale bei einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Dachstuhls wahrnehmbar. Die Bewohner des Gebäudes hatten sich bereits selbstständig ins Freie retten können und wurden vom Rettungsdienst versorgt.

Die Feuerwehren leiteten umgehend mehrere Löschangriffe unter schwerem Atemschutz ein, wodurch der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Im Zuge der weiteren Maßnahmen wurde eine Abluftöffnung geschaffen und der Dachboden ausgeräumt, sowie die Decke an mehreren Stellen geöffnet, um verbliebene Glutnester mittels Wärmebildkamera ausfindig zu machen.

Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und Kontrolle des Dachbereichs rückte die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg wieder ins Gerätehaus ein.

Im Einsatz befanden sich:

Freiwillige Feuerwehr Kirchberg:

  • 32 Einsatzkräfte
  • 4 Fahrzeuge

Weitere Feuerwehren:

  • Freiwillige Feuerwehr Brixen im Thale
  • Freiwillige Feuerwehr St. Johann in Tirol (Atemschutzfüllstation)

Weitere Blaulichtorganisationen:

  • Rettungsdienst
  • Polizei

Brand Fahrzeug | FW-A2-BRANDK

Am Samstag, den 26.07.2025, um 14:04 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung im Sammelruf zu einem Fahrzeugbrand im Bereich Brandseite auf dem Parkplatz eines Berggasthof alarmiert. Aufgrund der abgelegenen Lage war eine längere Anfahrt erforderlich.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte trat bereits dichter Rauch aus dem betroffenen Fahrzeug aus. Erste Löschmaßnahmen wurden durch den Besitzer des Gasthofs eingeleitet – dieser setzte mehrere Feuerlöscher sowie ein vor Ort befindliches C-Strahlrohr ein.

Parallel zur Brandbekämpfung rief die Feuerwehr über die mitgeführte mobile Datenbank fahrzeugspezifische Informationen ab, insbesondere hinsichtlich der Einbauorte von Batterien und möglicher Gefahrenstellen, um gezielter und sicherer vorgehen zu können.

Die Türen des Fahrzeugs wurden unter schwerem Atemschutz mit Hilfe hydraulischen Rettungsgeräts geöffnet. Des Weiteren wurde die Frontscheibe und Teile des Armaturenbrettes mittels Säbelsäge geöffnet da sich der Brand in den Lüftungskanälen des Innenraumes ausbreitete. Anschließend wurde die Brandbekämpfung mit einem HD-Rohr sowie weiteren Feuerlöschern fortgeführt. Im Verlauf des Brandgeschehen kam es zur Auslösung mehrerer Airbags – mit Ausnahme des Fahrerairbags. Dieser wurde vorsorglich mit einem Airbagschutz gesichert, um ein unbeabsichtigtes Auslösen während der Nachlöscharbeiten zu verhindern.

Nach erfolgreicher Brandbekämpfung wurde die zweite Fahrzeugbatterie, welche sich unter dem Beifahrersitz befand, ausgebaut und zur weiteren Kühlung gesichert. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde das Fahrzeug an die Polizei übergeben und die Feuerwehr Kirchberg rückte anschließend wieder ins Gerätehaus ein.

Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit 32 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen, sowie Polizei und Rettungsdienst.

Technische Übung mit hydraulischem Rettungsgerät

Am Mittwochabend, den 16. Juli 2025, führte die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg eine technische Übung mit dem Schwerpunkt „Menschenrettung bei LKW-Unfällen“ durch. Im Mittelpunkt stand ein LKW, der nach einem Brand völlig zerstört war und dankenswerterweise als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt wurde.

Die Übung war als praxisnahe Schulung angelegt und hatte das Ziel, allen Teilnehmern ein einheitliches Wissen im Umgang mit schweren LKW-Unfällen zu vermitteln. Besonders berücksichtigt wurden dabei reale Einsatzbedingungen und die besonderen Gefahren, die bei solchen Einsätzen auftreten können – etwa große Mengen an Treibstoff, hoher Luftdruck in den Reifen, verstärkte Rahmenteile und das hohe Eigengewicht einzelner Fahrzeugteile wie beispielsweise Fahrer/Beifahrertür oder Frontscheibe.

Ergänzend wurde auch auf mögliche Gefahrgutsituationen und die damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen eingegangen.

Die Einsatzkräfte übten verschiedene Rettungstechniken unter erschwerten Bedingungen, insbesondere durch die erhöhte Arbeitsposition am LKW und die Notwendigkeit, schweres Gerät gezielt und sicher einzusetzen, dabei stand vor allem der fachliche Austausch im Vordergrund.

Ein besonderer Dank gilt den Kameraden, die diese Schulung organisiert und vorbereitet haben, sowie dem Unternehmen, das den LKW zur Verfügung stellte. Solche Übungen tragen wesentlich zur Weiterbildung bei und helfen, im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.

Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall | FW-D-TECHNIK

Am Montag, den 07.07.2025, um 18:03 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung in kleiner Schleife zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Aschauer Straße alarmiert, bei welchem zwei PKW miteinander kollidierten.

Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich die verletzten Personen bereits außerhalb der Unfallfahrzeuge und wurden vom Rettungsdienst sowie dem Notarzt mit Verletzungen unbekannten Grades medizinisch versorgt. Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Straßenabschnitt ab und errichtete einen doppelten Brandschutz. Im Anschluss wurden ausgetretene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt.

Nachdem der Abschleppdienst eingetroffen war, unterstützte die Feuerwehr diesen beim Abtransport der beschädigten Fahrzeuge. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, und die Feuerwehr rückte wieder ins Gerätehaus ein.

Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit 27 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen, die Polizei, der Christophorus 4 sowie das Rote Kreuz mit Notarzt.

34. Bezirks-Nassleistungsbewerb

Am Samstag, den 05.07.2025, wurde der 34. Bezirks-Nassleistungsbewerb in St. Jakob in Haus ausgetragen. Dabei traten mehrere Gruppen aus dem ganzen Bezirk Kitzbühel gegeneinander an. Für die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg nahm ebenfalls eine Gruppe am Bewerb teil und konnte diesen positiv absolvieren und erreichten dabei den 7. Rang in der Wertungsklasse A ohne Alterspunkte.

Wir gratulieren den Teilnehmern unserer Gruppe zu Ihrem Erfolg:

  • LM Florian Kreutner
  • LM Nico Küblwirth
  • LM Christoph Ronacher
  • HFM Matthias Zierl
  • FM Matthias Daxer
  • FM Andreas Gandler
  • FM Anna Lena Lechner
  • FM Elisabeth Papp
  • FM Tristan Plötz

Wir möchten uns an dieser Stelle beim Bezirksfeuerwehrverband, den Bewertern und bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Jakob in Haus für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bedanken. Des Weiteren möchten wir uns bei allen Mitgliedern der Feuerwehr bedanken, die unserer Bewerbsgruppe im Rahmen des Trainings mit Rat zur Seite gestanden sind. Allen voran aber möchten wir uns bei unseren Gruppenmitgliedern für ihr wochenlanges hartes Training bedanken.

Katastropheneinsatz Osttirol

Am Sonntag, den 29. Juni 2025, um 03:22 Uhr, rückte der Katastrophenhilfsdienst-Zug (KHD-Zug) Kitzbühel von Kirchberg aus nach Nußdorf-Debant in Osttirol aus, um die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bewältigung eines Großbrandes in einem Recyclingbetrieb zu unterstützen.

Während des rund 16-stündigen Einsatzes waren die Kräfte des KHD-Zugs in die Brandbekämpfung, die umfangreichen Aufräumarbeiten sowie in die aktive Gebietsabdeckung eingebunden, um bei möglichen Folgeereignissen rasch eingreifen zu können.

Der KHD-Zug kehrte in den späten Abendstunden sicher und unfallfrei nach Hause zurück.

Die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg beteiligte sich an diesem Katastropheneinsatz mit drei Einsatzkräften und einem Fahrzeug:

Mannschaft:

  • OBI Herbert Hirzinger
  • LM Florian Kreutner
  • HFM Simon Hochkogler

Eingesetzte Fahrzeuge:

  • DLK 23-12 (Drehleiter mit Korb, 23-12 Meter)

Ein herzlicher Dank gilt allen Mitgliedern des KHD-Zugs für ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz sowie dem Bezirksfeuerwehrverband Kitzbühel für die ausgezeichnete Organisation und Koordination.