Am Mittwoch, den 14.08.2024, um 08:44 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung in Kleiner Schleife zu einer Technischen Hilfeleistung gerufen.
Eine Schlange hatte sich im Türspalt einer Schiebetür eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbständig daraus befreien. Die eingetroffenen Einsatzkräfte retteten das Tier schonend aus seiner misslichen Lage und konnten es unversehrt wieder in die freie Wildbahn zu seinen Artgenossen entlassen.
Im Einsatz befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit 9 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen.
Im Allgemeinen gilt, dass kugelige, sichtbare und frei hängende Wespennester nicht zerstört werden sollten, denn sie stammen von friedlichen Wespenarten. Auch wenn sie oft als lästig empfunden werden, sind solche Wespen für die Natur nützlich, denn Sie wirken bei der Blütenbestäubung mit und sind natürliche Schädlingsbekämpfer. Ein einziges Wespenvolk kann pro Tag bis zu 4.000 Fliegen oder andere Insekten vertilgen. Man sollte solche Wespennester daher nur dann entfernen, wenn sie an einem störenden Ort platziert sind.
Fast alle heimischen Wespen sind friedlich. Wer folgende Verhaltensregeln befolgt, kann das Nest im Garten belassen und im Einklang mit den Nützlingen leben:
In Nähe der Nester heftige Bewegungen und Bodenerschütterungen vermeiden
Die Flugbahn nicht verstellen/blockieren
Nester nicht berühren
Kinder von Nestern fernhalten
Nahrungsmittel erst kurz vor dem Essen anrichten und unmittelbar nach der Mahlzeit wieder wegräumen. So werden Wespen erst gar nicht aufmerksam.
In sicherer Entfernung zum Essplatz kann auch ein „Ablenkungsmanöver“ platziert werden. Ein bisschen Marmelade oder überreifes Obst kann die Insekten ablenken.
Getränkeflaschen nach dem Ausschenken sofort wieder verschließen, um zu vermeiden, dass Insekten in die Flasche fliegen und beim nächsten Schluck im Mund landen.
Ein Geheimtipp ist auch das Aufstellen eines Basilikumstockes in der Nähe des Esstisches. Dieser Duft schreckt Wespen ab.
Zu verweisen ist auch auf § 26 Tiroler Naturschutzgesetz 2005 – TNSchG 2005:
Es ist verboten, wildlebende, nicht jagdbare Tiere nicht geschützter Arten absichtlich zu beunruhigen oder zu verfolgen, sie ohne gerechtfertigten Grund zu fangen sowie ihre Brutstätten und Nester oder ihre Entwicklungsformen ohne gerechtfertigten Grund zu entfernen, zu beschädigen oder zu zerstören.
Nester in dunklen Höhlen oder in Hohlräumen gehören zumeist potenziell lästigen Arten, eine Entfernung kann in gewissen Fällen ratsam sein.
Für den Fall, dass sich Wespen in einem Zwischenboden oder hinter einer Wandverkleidung eingenistet haben, nützt es nichts, in Eigenregie die Löcher und Ritzen zu verstopfen. Die Wespen fressen sich dann entweder durch die Barriere nach außen bzw. weiter ins Innere des Hauses hinein – damit beginnen die Probleme erst recht.
Sollte tatsächlich die Entfernung eines Wespennestes notwendig sein, sind dafür ausgebildete Insektenbekämpfer die richtigen Ansprechpartner.
Die Feuerwehr kann nur in absoluten Notfällen, also bei Gefahr im Verzug mit der Beseitigung des Wespennestes betraut werden. Es muss eine konkrete Gefährdung von Gesundheit und Leben durch die Insekten vorliegen, damit die Feuerwehr gesetzlich überhaupt tätig werden darf. Wenn Wespen schutzbedürftige Menschen (Altenheim, Krankenhaus, Kindergarten, Volksschule) gefährden oder auch beim Vorliegen einer (nachgewiesenen) Allergie kann diese Maßnahme notwendig sein, sollte das Wespennest über dem Eingang oder im Wohnraum angesiedelt sein und ein Kontakt mit den Insekten nicht vermeidbar sein.
Sollte durch die Insekten keine offensichtliche Gefährdung vorliegen, wird die Insektenbekämpfung seitens der FF Kirchberg aus rechtlichen Gründen abgelehnt!
Am Freitag, den 12.07.2024, um 12:31 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung in Kleiner Schleife zu einem schweren Verkehrsunfall, bei welchem ein Traktor mit Kipper und ein Kraftfahrzeug zusammenstießen, in der Ortsunterführung Kirchberg L203 gerufen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die verunfallten Personen bereits selbstständig aus den Unfallfahrzeugen befreit und wurden vom Rettungsdienst mit Verletzungen unbestimmten Grades versorgt. Die Feuerwehrkräfte sperrten den betroffenen Straßenabschnitt ab und begannen, die aus den Fahrzeugen ausgetretenen Betriebsmittel zu beseitigen. Anschließend unterstützten sie den eingetroffenen Radlader und Abschleppdienst beim Abtransport der Fahrzeuge. Die Straße konnte schließlich von den zuständigen Behörden wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Im Einsatz befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit 15 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen, das Rote Kreuz, die Polizei, der Bauhof Kirchberg und die Straßenmeisterei St. Johann.
Am Mittwoch, den 10.07.2024, um 17:46 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung in kleiner Schleife zu einer Technischen Hilfeleistung gerufen.
Ein schweres Unwetter, begleitet von einem Blitzschlag, führte zu einem technischen Versagen der Pumpenstation der Kirchberger Ortsunterführung, wodurch diese nach kürzester Zeit überflutet wurde und somit aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt werden musste. Parallel dazu verursachte ein Auffahrunfall auf der Brixentalstraße B170 in Kirchberg eine zusätzliche Straßensperrung, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Ortsgebiet führte. Das Eingreifen der Feuerwehr war bei diesem Unfall jedoch nicht notwendig.
Die an der Unterführung eingetroffenen Einsatzkräfte sicherten zunächst den betroffenen Straßenabschnitt ab und setzten mehrere Tauchpumpen ein, um das angestaute Wasser abzupumpen. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte bereits nach kurzer Zeit eine Einbahnregelung eingerichtet werden und in enger Kooperation mit der Straßenmeisterei St. Johann, dem Bauhof Kirchberg und einem ortsansässigen Kanalspülunternehmen mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Nach erfolgreichem Abschluss der Arbeiten wurde der Straßenabschnitt von den zuständigen Behörden wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.
Im Einsatz befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit 20 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen sowie die Straßenmeisterei St. Johann und der Bauhof Kirchberg.
Am Samstag, den 06.07.2024, hielt die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg eine Brandsicherheitswache beim Open-Air-Konzert von Melissa Naschenweng auf der Ehrenbachhöhe ab und konnte diese ohne grobe Zwischenfälle erfolgreich absolvieren.
Eine Brandsicherheitswache ist ein wichtiger Bereitschaftsdienst der Feuerwehr bei Großveranstaltungen, sie dient dazu mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, wodurch eventuelle Brände bereits im Anfangsstadium bekämpft werden können. Aber nicht nur die aktive und passive Brandbekämpfung sind teil einer BSW, auch die Unterstützung anderer Blaulichtorganisationen, beispielsweise bei einem Medizinischen Notfall, gehören zu dieser Tätigkeit der Feuerwehr. Für den erfolgreichen und reibungslosen Ablauf einer Brandsicherheitswache sind sowohl eine präzise Vorbereitung als auch die entsprechende Ausrüstung entscheidend.
Für die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg befanden sich 10 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen im Einsatz.
Übungen und Schulungen sind essenziel, um die Schlagkraft einer Feuerwehr aufrecht zu erhalten und die Mitglieder auf einen Einsatz möglichst realitätsnah vorzubereiten. Am Samstag, den 29.06.2024, fand die Frühjahrsabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Brixen und der Freiwilligen Feuerwehr Aschau bei Kirchberg statt.
Im Zentrum der Kirchberger Abschlussübung stand das Szenario eines Großbrandes, mit mehreren Verletzen, im Gaisbergstüberl auf einer Seehöhe von 1.264m. Im Zuge der Übung wurde die Wasserversorgung der Einsatzkräfte über zwei Zubringerleitungen gesichert, zum einen über die Schneeanlage der Bergbahn Kitzbühel und zum anderen über eine von den Feuerwehren aufgebaute knapp 1 Kilometer lange Relaisleitung, welche Wasser von einem tieferliegenden Speichersee zur Einsatzstelle förderte. Am Übungsobjekt selbst stand vor allem die Brandbekämpfung und die Personenrettung mittels Atemschutzes und Drehleiter im Vordergrund, wobei die Einsatzkräfte der einzelnen Fahrzeuge in kürzester Zeit alle Unfalldarsteller retten konnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich hierbei um einen gelungenen Abschluss der Frühjahresübungen handelt und der Feuerwehr wichtige Informationen für den Ernstfall lieferte.
Insgesamt nahmen an der Abschlussübung sowohl 80 Mitglieder der Feuerwehren Kirchberg, Brixen und Aschau bei Kirchberg, als auch Bergbahn Führungskräfte und Mitarbeiter teil. Im Anschluss wurde für alle Übungsteilnehmer im Zeughaus der Feuerwehr Kirchberg gegrillt.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Feuerwehren für ihre Übungsteilnahme bedanken. Ein weiterer Dank gilt den Übungsvorbereitern, der Feuerwehrjugend für ihre Rolle als Unfalldarsteller, der Familie Stefan Hetzenauer für die Bereitstellung des Übungsobjekts und der Bergbahn AG Kitzbühel.
Am Sonntag, den 30.06.2024 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung zu zwei technischen Hilfeleistungen gerufen.
Aufgrund der starken Regenfälle in Kombination mit einer Verklausung trat ein Bach im Bereich Kleinseite über die Ufer, wodurch sowohl eine Straße als auch eine Baustelle überschwemmt wurden. Die eingetroffenen Einsatzkräfte beseitigten unter Mithilfe eines ortsansässigen Baggerunternehmens die Verklausung und konnten dadurch weitere Schäden verhindern.
Noch während des laufenden Einsatzgeschehen wurde die Aschauer Straße L203 überspült, was eine unmittelbare Bedrohung für die Straßenverkehrssicherheit darstellte. Ein nachgerückter Teil der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg sicherte daher den Straßenabschnitt ab und beseitigen mit Unterstützung der Straßenmeisterei St. Johann, dem Bauhof Kirchberg und einem ortsansässigen Baggerunternehmen das Treibgut und den auf die Straße gespülten Schlamm. Anschließend konnte der Verkehrsabschnitt wieder von den Behörden für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
Im Einsatz befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit 5 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften, als auch die Straßenmeisterei St. Johann und der Bauhof Kirchberg.
Am Donnerstag, den 20.06.2024, nahmen zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg an der Technischen Leistungsprüfung Form A in der Stufe Silber teil und konnten diese positiv absolvieren.
Im Rahmen der Leistungsprüfung ist sowohl die exakte Gerätekunde in den Einsatzfahrzeugen als auch die ruhige und schnelle Abarbeitung eines Unfallszenarios essenzieller Bestandteil der Prüfung.
Wir möchten allen Teilnehmern zu Ihrer großartigen Leistung gratulieren:
OBI Alexander Messner
HV Alexander Ronacher
BM Stefan Hirzinger
BM Christoph Reitstätter
OLM Florian Maska
LM Moser Maximilian
LM Florian Kreutner
HFM Stefan Kreutner
OFM Nico Küblwirth
OFM Patrick Brandstätter
OFM Simon Hochkogler
OFM Fabian Achrainer
FM Christoph Ronacher
FM Sebastian Hochkogler
Anschließend an die Leistungsprüfung wurde nach den Ansprachen des Hauptbewerter ABI Hannes Sandbichler, dem Ortskommandanten BR Christoph Schipflinger und dem Bezirksfeuerwehr-Kommandant-Stv. BR Andreas Schroll den Teilnehmern das silberne technische Leistungsabzeichen verliehen.
Im Anschluss wurde auch die Verleihung des Jugendbetreuerabzeichen an unser Mitglied LMFlorian Kreutner, für seine umfangreiche Tätigkeit als Jugendbetreuer der Feuerwehr Kirchberg, durch den BFK-Stv. nachgeholt.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals allen Teilnehmern zu Ihrem großartigen Erfolg gratulieren und uns bei allen Mitgliedern für Ihr hartes Training bedanken. Ein weiterer Dank gilt allen Bewertern, dem Bezirksfeuerwehrkommando und allen Trainingshelfern.
Vom 07. bis 08.06.2024 wurde der 60. Landes-Feuerwehrleistungsbewerb in Zell am Ziller ausgetragen. Dabei traten mehr als 300 Gruppen aus dem ganzen Bundesland Tirol in den Stufen Bronze und Silber gegeneinander an. Für die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg nahm am Samstag, den 08.06.2024, eine Gruppe in der Stufe Bronze am Sicherheitsbewerb teil, diesen konnten sie positiv absolvieren und erreichten dabei den 85. Rang.
Wir gratulieren den Teilnehmern unserer Gruppe zu Ihrem Erfolg:
FM Andreas Gandler
HFM Matthias Zierl
FM David Johannes Nagiller
FM Daniel Lurger
FM Matthias Daxer
FM Anna Lena Lechner
FM Elisabeth Papp
FM Lena Linthaler
FM Daniel Aschaber
Ersatzmannschaft:
FM Christoph Ronacher
Wir möchten uns an dieser Stelle beim Landesfeuerwehrverband, den Bewertern und bei der Freiwilligen Feuerwehr Zell am Ziller für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bedanken. Des Weiteren möchten wir uns bei allen Mitgliedern der Feuerwehr bedanken, die unserer Bewerbsgruppe im Rahmen des Trainings mit Rat zur Seite gestanden sind. Allen voran aber möchten wir uns bei unseren Gruppenmitgliedern für ihr wochenlanges hartes Training bedanken.
Am Dienstag, den 14.05.2024 um 17:11 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mittels Pageralarmierung in Kleiner Schleife zu einer Technischen Hilfeleistung auf der Dr.-Erhart-Straße im Ortszentrum gerufen.
Infolge eines Verkehrsunfalls zwischen einer landwirtschaftlichen Zugmaschine und einem LKW traten Betriebsmittel im Bereich der Dr.-Erhart-Straße aus. Die Feuerwehr Kirchberg wurde zu Aufräumarbeiten infolge des besagten Unfalls gerufen. Die eingetroffenen Einsatzkräfte sperrten den Streckenabschnitt und beseitigten die ausgetretenen Betriebsmittel. Nachdem keine weitere Gefahr für die Verkehrssicherheit und die Umwelt bestand, wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.
Im Einsatz befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg mit 3 Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften und die Polizei.
Wir weisen daraufhin, dass die Möglichkeit besteht die Spende steuerlich abzusetzen, wenn Vor- Zuname und das Geburtsdatum am Erlagschein vermerkt sind.
Wir bedanken uns bei der Bevölkerung für die Unterstützung das ganze Jahr und stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr für euch bereit.
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